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Vorwort

Die UITP und der Verkehrssektor sind auf besondere Weise mit der Ewigen Stadt verbunden. Rom ist die Hauptstadt eines Landes, das mit 350 Mitgliedern zu einem der starken Pfeiler der UITP zählt. Nachdem bereits 1928 und 1971 Weltkongresse in der Stadt stattfanden, wird die UITP anlässlich ihres 120. Geburtstages 2005 zum dritten Mal nach Rom kommen.

Als die UITP 1885 gegründet wurde, hatte Rom lediglich 300 000 Einwohner. Heute, mit einer Bevölkerung von ca. drei Millionen Menschen, ist sie eine der zehn größten Städte in der Europäischen Union. Ein solch enormer Bevölkerungsanstieg macht die Herausforderungen deutlich, vor denen alle stehen, die die Mobilität in Großstädten sicherstellen müssen.

Tatsächlich befindet sich der ÖPNV auf der ganzen Welt in einer kritischen Phase seiner Entwicklung, schaut man sich Megatrends wie Suburbanisierung, Veränderung der Bevölkerungsdaten und des Lebensstils, Globalisierung der Wirtschaft und die weitverbreitete Verfügbarkeit neuer Technologien an, die unseren Sektor immer stärker beeinflussen. Wir müssen nun proaktiv sein und eine Reihe gezielter Lösungen ermitteln, sodass der Sektor bereit ist, diese Herausforderungen in der Zukunft erfolgreich zu meistern. Unser Kongressprogramm soll zunächst einen Rahmen geben, um danach diese Lösungen erörtern zu können. Wir wollen nachdrücklich unsere strategische Vision für die Zukunft formulieren: Eine Zukunft, in der der ÖPNV bei den Bürgern – und damit auch bei politischen Entscheidungen – als wertvolle Mobilitätslösung gilt.

Daher wird der Kongress untersuchen, wie unser Sektor nachhaltig auf Megatrends in der Gesellschaft reagieren kann. Mit dem Thema „ÖPNV 2020: Die Verbindung herstellen“ konzentriert er sich auf die Aufgabe des ÖPNV als Verbindung zwischen den gesellschaftlichen, umweltrelevanten und wirtschaftlichen Stützpfeilern, die das Wachstum in Zukunft anregen können.

Neu in diesem Jahr auf dem Kongress ist die große Auswahl an verkehrsmittelbezogenen, thematischen und regionalen parallelen Sitzungen. So können die Delegierten – ganz gleich aus welchem Teil der Welt sie kommen oder worin ihr Interesse am ÖPNV besteht – ihr ganz persönliches Programm gestalten. Eine weitere Neuerung im Programm sind die Expo Foren, die die Philosophie des „Mobility Village“ hervorheben: Die perfekte Integration von Kongress und Ausstellung.

Wir freuen uns, Sie als Bürger des UITP Mobility Village vom 5. bis 9. Juni 2005 in Rom begrüßen zu dürfen!

   
Hans Rat
UITP-Generalsekretär
Wolfgang Meyer
UITP-Präsident

Willkommen in Rom

Der 56. UITP Weltkongress wird im Zeichen des öffentlichen Nahverkehrs als Verbindung zwischen Menschen, Umwelt und Business stehen. Dies ist eine einmalige Gelegenheit für Rom, sich als Hauptstadt des umweltverträglichen öffentlichen Verkehrs zu präsentieren, mit seiner großen Flotte an Elektro-Fahrzeugen, der baldigen Inbetriebnahme von CNG-Bussen, der Rückkehr der Oberleitungsbusse und dem Kauf von neuen Fahrzeugen, die schon heute zukünftige europäische Normen erfüllen.

Unsere Verkehrsplanung verfolgt eine Strategie der "Diversifikation", mit der die verschiedenen Anforderungen einer der komplexesten Stadtstrukturen erfüllt werden. Diese Strategie wird unterstützt durch das städtische U-Bahnnetz. Nach der Inbetriebnahme der Linie C, kann sich die Stadt nun auf die Planung der vierten U-Bahnlinie für Rom, der Linie D, konzentrieren. Mit dem Einsatz neuer Züge auf der Linie A und der Renovierung der Bahnhöfe ist unser U-Bahnnetz komfortabler denn je. Zusätzlich wird Rom seinem sozialen Ruf gerecht und bietet als einzige Stadt Arbeitslosen und bedürftigen Familien vergünstigte Fahrkarten an. Alle diese Maßnahmen basieren auf dem „Römischen Modell", das heißt, der Trennung zwischen Betrieb, Planung und Steuerung des öffentlichen Verkehrswesens, oder mit anderen Worten: "Menschen, Umwelt, Business".
Es wird mir ein Vergnügen sein, alle Vertreter, Aussteller und Besucher des 56. Weltkongresses der UITP und der Ausstellung herzlich willkommen zu heißen und Ihnen eine erfolgreiche Arbeit zu wünschen, damit die Bürger von besseren Dienstleistungen profitieren können.

Walter Veltroni
Bürgermeister von Rom

Je voudrais vous remercier de l’invitation à cette rencontre dont le thème me tient particulièrement à cœur puisque, Der öffentliche Verkehr in der Provinz Rom ist ein Thema, das mir besonders am Herzen liegt. Mobilität und damit auch die Lebensqualität der Bürger ist einer der wichtigsten Punkte des Programms "Provincia Capitale" (Rom und Umland).
In unserem ersten Regierungsjahr haben wir als Regionalverwaltung Initiativen zur Mobilität als prioritäre Aufgaben auf die Arbeitsagenda gesetzt, um den Bedürfnissen der vielen Pendler zu entsprechen, die täglich zum Arbeiten oder Studieren in die Hauptstadt fahren.

Wir haben im Haushalt 52 Millionen Euro des Budgets von "Provincia Capitale” für den Kauf neuer Züge für das regionale Bahnnetz eingeplant, die in den Netzabschnitten mit der höchsten Nachfrage eingesetzt werden.
Mit einer regionalen Studie (Piano di Bacino Provinciale) können wir die genauen Daten für Nachfrage, Angebot und Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ermitteln. Dadurch kann der regionale Nahverkehr detailliert geplant werden, vor allem die Koordination von Straße (öffentlicher Verkehr in Stadt und Umland) und Schiene (F.S. S.p.A., zugelassene private Bahnunternehmen, U-Bahnen und für den öffentlichen Verkehr reservierte Strecken).

Die Mobilität und besonders das öffentliche Verkehrswesen hat oft auch eine soziale Aufgabe. Daher hat die Provinz Rom das größte Unterstützungsprojekt für Bürger mit eingeschränkter Mobilität genehmigt. In den nächsten drei Jahren werden 12 Millionen Euro für behindertengerechte Verkehrssyteme in unserer Provinz bereitgestellt, die 121 Kommunen und ungefähr 4 Millionen Bürger umfasst.

Enrico Gasbarra
Präsident der Provinz Rom


Soddisfare le esigenze di mobilità e di trasporto dei cittadini rappresenta uno degli obiettivi principali di ogni Amministrazione Pubblica.

La Regione Lazio, nel settore dei trasporti, ha quindi il dovere di mettere in campo tutte le iniziative necessarie per garantire un trasporto pubblico efficiente e, dal punto di vista ambientale, ecocompatibile.

Un impegno forte sarà quello di combattere efficaciemente l'inquinamento da traffico sulle grandi arterie stradali e nei centri abitati del territorio regionale. A tal fine sarà necessario avviare una svolta ecologica nel trasporto pubblico, mettendo riparo a quella che può essere definita un'emergenza ambientale, oramai diffusa anche nelle principali città d'Italia. Tutto ciò potrà essere realizzato solamente in simbiosi con le altre amministrazioni competenti nel territorio.

La Regione Lazio, la Provincia di Roma ed il Comune di Roma, lavorando assieme, possono dare ai cittadini le risposte che esigono.

Con i finanziamenti della linea C della metropolitana di Roma, con i finanziamenti per l'acquisto di nuove vetture ecologiche per i trasporti urbani ed extraurbani, e con i finanziamenti per migliorare la rete viaria della Capitale, la Regione Lazio concorrerà, con Provincia e Comune, a migliorare l'intero settore dei trasporti, dando ai cittadini un servizio che risponda concretamente alle loro esigenze.

Ecco perché, come Regione, attribuiamo un'importanza tutta particolare all'Esposizione ed al Congresso mondiale dell'Unione Internazionale del Trasporto Pubblico. Si tratta di un appuntamento nel corso del quale saranno esaminate ipotesi, saranno illustrate proposte, finalizzate alla messa a punto di progetti. Tutto con un unico obiettivo: rendere sempre migliore il servizio offerto ai cittadini. E' per questo che la Regione Lazio ha voluto essere presente, è per questo che la Regione Lazio darà il suo contributo, in termini di professionalità e di idee.

Piero Marrazzo
Presidente Regione Lazio